Wichtige Begriffe für deine Webseite

Wer selbst schon Änderungen an seiner Webseite machen wollte, hat sich im Jungle von vielen unvertrauten Wörtern wiedergefunden. Oft sind es englische Fachbegriffe mit denen Entwickler, Marketing-Fachleute und Designer um sich schlagen.

Wir haben euch deshalb gerne eine kleine Liste an Begriffen zusammengestellt, die wir beim Support unserer Webkunden immer wieder brauchen. Dieser Akazie Web-Glossar erweitern wir von Zeit zu Zeit.

Mit einem Klick auf das jeweilige Wort kommt ihr direkt zur Erklärung dieses Begriffs.

Domain

Eine Domain ist beispielsweise «www.akazie.com». Sie besteht aus dem Hostnamen «www» für World Wide Web, der Second-Level-Domain «akazie» und der Top-Level-Domain .ch, .com, .org etc.

Eine Domain kann immer nur einmal vergeben werden. Unsere Domain www.akazie.com gibt es demnach nur einmal im Web. Domains können bei vielen Anbietern gekauft werden und kosten meist rund 15 Franken. Wobei die Kosten auch erheblich steigen können bei beliebten Domains.

Subdomain

Eine Subdomain ist ein weiterer Bestandteil der Domain. Dieser Blog befindet sich beispielsweise auf einer solchen Subdomain „www.blog.akazie.com“. Die Subdomain „blog“ steht also vor der Second-Level-Domain „akazie“. So ist es möglich, die „www.akazie.com“ Domain weiter zu unterteilen.

URL

Nebst der Domain gibt es die URL. Diese beiden Begriffe werden teilweise als Synonym verwendet. Es gibt einen kleinen Unterschied, aber für den Gebrauchsalltag darfst du URL und Domain als Synonyme verwenden und man wird dich verstehen.

Im Gegensatz zu einer Domain gehört zu einer URL noch das „Hypertext Transfer Protocol“, abgekürzt „http“ oder auch „https“ (wenn die SSL-Verschlüsselung aktiv ist). Dieses steht jeweils vor der Domain und sieht so aus: „https://www.akazie.com“. Im Bild unten, ist die URL nochmals aufgeschlüsselt dargestellt.


Host

Um deine Webseite online zu schalten, braucht es Speicherplatz auf einem Server. Dieser wird unter anderem von Hosting-Unternehmen (zum Beispiel Cyon) verkauft. In diesem Beispiel wäre Cyon also dein Host und du beziehst bei Ihnen den Speicherplatz, um deine Webseite online zu schalten.

Normalerweise wird dieser Speicherplatz auf dem Server verkauft – es gibt aber auch Unternehmen, die das kostenlos machen. Dann ist die Folge meist, dass Werbung des Unternehmens auf deiner gratis gehosteten Webseite angezeigt wird.

Das ist ein Teil einer sogenannten „Server-Farm“. Ein Beispiel dafür, wo Webseiten-Daten gespeichert sind, um online abgerufen zu werden.



Frontend und Backend

Das Frontend einer Webseite ist der Teil, den der Besucher sieht. Bei Akazie.com wäre das also folgender Teil:

Frontend (unsere Webseite)

Zum Backend einer Webseite gehört demnach alles, was der User (Besucher) nicht sehen kann. Alles, was im Hintergrund der Webseite passiert – man könnte es auch mit dem Begriff „Backstage“ aus dem Theater vergleichen. Teil dieses Backends ist beispielsweise das CMS (Content Management System) – dort kann definiert werden, welche Inhalte auf der Webseite wo platziert werden (siehe Bild unten).

Das CMS ist ein Teil des Backends einer Webseite

In einem nächsten Blogbeitrag werden wir etwas detaillierter darauf eingehen, was ein CMS ist und welches wir bei Akazie IT aus welchen Gründen verwenden.

Cookies

Cookies sind kleine Textdateien, die während deines Besuchs von Webseiten gespeichert werden. Es gibt verschiedene Arten von Cookies. Sie sind meist dafür da, um das Besuchererlebnis der Webseite zu unterstützen und nachzuverfolgen, welche Seiten du besucht hast.

Ein Beispiel: Du gehst auf eine Webseite um etwas zu kaufen und legst ein Produkt in den Warenkorb, ohne dich anzumelden. Aus Versehen schliesst du die Webseite und öffnest sie wieder. Wenn die Webseite Cookies benutzt, wirst du feststellen, dass dein Warenkorb immer noch mit den Artikeln, die du ausgewählt hast, gefüllt ist.

Wie dieses Beispiel zeigt, können Cookies sehr hilfreich sein. Allerdings werden durch die Cookies Daten von dir und deinem Surfverhalten aufgezeichnet. Das bringt Massnahmen mit sich, die aufgrund des Datenschutzes getroffen werden müssen. Das ist der Grund, weshalb auf vielen Webseiten Cookie-Meldungen auftauchen, die bestätigt oder abgelehnt werden müssen.

Datenschutzerklärung

In einer Datenschutzerklärung sind wichtige Informationen zum Umgang mit Daten von Nutzern/Besuchern der Webseite zu finden. Auch die genauere Definition zum Umgang mit den Cookies ist darin zu finden.
Nebst den Cookie-Informationen sind auch Angaben zur SSL-Verschlüsselung oder Log-Dateien dargelegt. Was genau in die Datenschutzerklärung gehört, ist nicht bei jeder Webseite gleich. Gleich ist nur, dass heute grundsätzlich jede Webseite über eine solche Datenschutzerklärung verfügen sollte, wie auch über ein Impressum.

Es gibt online hilfreiche Seiten, die dich bei der Erstellung einer solchen Datenschutzerklärung für deine Webseite unterstützen. Zum Beispiel: https://www.swissanwalt.ch/datenschutz-generator.aspx


SEO

SEO steht für „Search Engine Optimization“ – auf Deutsch „Suchmaschinenoptimierung“. Es geht darum, deine Webseite so zu optimieren, dass sie in Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. gesehen und dargestellt wird.

Es gibt viele Faktoren, die eine Webseite optimaler macht für Suchmaschinen. Schnelle Ladezeiten, die Anpassung an verschiedene Bildschirmgrössen und gut geschriebene Inhalte gehören zu den Faktoren, die die Suchmaschinenoptimierung positiv beeinflussen. Dazu gehören aber noch viele andere Punkte, die beachtet werden können und sollten.

Wirklich gute Suchmaschinenoptimierung ist nicht in 1-2 Stunden erledigt. Dazu braucht es regelmässige Auseinandersetzung mit dem Thema, Erstellung von guten Inhalten und die technischen Voraussetzungen, damit die Suchmaschinen deine Webseite ernst nehmen.

Mit Google Analytics oder anderen Analyse-Webseiten kannst du die Klickzahlen deiner Webseite mitverfolgen. Das gibt einen Einblick, wie deine Seite gebraucht wird.

Meta-Tags

Meta-Tags sind Informationen, die auf einer Webseite hinterlegt werden und den Suchmaschinen wichtiges Hintergrundwissen zur Webseite geben.
Wichtige Meta-Tags für Webseiten sind vor allem die Meta-Description und die Meta-Keywords. Das wird im Folgenden noch genauer erläutert.

Description-Tag

Die Meta-Description ist eine kurze Beschreibung deiner Webseite oder deines Unternehmens. Sie ist normalerweise ca. 150 Zeichen lang.

Die Seitenbeschreibung ist vor allem wichtig, weil die Suchmaschine diese Beschreibung unterhalb des Seitentitels in der Suche anzeigt (siehe Bild). Ist bei deiner Webseite keine Seitenbeschreibung hinterlegt, dann wertet die Suchmaschine das negativ und wählt einfach den erstbesten Text deiner Seite aus und stellt ihn dar.

Der Titel deiner Webseite kannst du auch mit Meta-Tags anpassen.

Optimalerweise sind deine Keywords Teil der Seitenbeschreibung. Was Keywords sind, das wird gleich im Anschluss erklärt.

Keywords

Keywords (Schlüsselwörter) sind wichtige Wörter, die du für dich, dein Unternehmen und deine Webseite definierst. Es sind Wörter, mit denen du identifiziert und in den Suchmaschinen oder auch im echten Leben gefunden werden möchtest.

Diese Wörter verwendest du dann jeweils in deinen Seitenbeschreibungen, in den Texten deiner Webseite, aber auch sonst in deiner Kommunikation. Achte darauf, dass du die Keywords massvoll einsetzt und trotzdem noch auf eine gute Sprache achtest. Möglichst oft dein Keyword zu benutzen, das zählt heute nicht mehr. Vor allem nicht, wenn der Text dadurch unangenehm zu lesen wird.

Alt-Tags

Es ist wichtig, dass deine Webseite barrierefrei bedienbar ist. Auch Personen mit beispielsweise einer Sehbehinderung sollen deine Seite nutzen können.

Eine Komponente einer barrierefreien Webseite sind die Alt-Tags. Alt-Tags werden dann wichtig, wenn der Inhalt sonst nicht gesehen wird. Hat jemand eine Sehbehinderung, dann kann er sich eine Webseite vorlesen lassen vom Sprachroboter. Die Bilder werden dann so beschrieben, wie es im Alt-Tag des Bildes vorgegeben wird. Steht nichts im Alt-Tag oder nur 123, dann kann sich die sehbehinderte Person nichts unter diesem Bild vorstellen.

Es ist wichtig, bei Bildern Alt-Tags zu hinterlegen, die beschreiben, was zu sehen ist. Die Webseite barrierefrei zu gestalten ist übrigens auch ein Faktor, der die Suchmaschinenoptimierung positiv beeinflusst.

Mobile First

Das Smartphone ist mittlerweile das beliebteste Gerät, um auf Webseiten zuzugreifen. Der grössere Teil der Suchanfragen findet von mobilen Geräten aus statt. 1 Es ist selbstverständlich, dass eine moderne Webseite für mobile Geräte optimiert sein sollte (Responsive).

Mobile First geht noch einen Schritt weiter. Es heisst, dass die Webseite nicht nur für mobile Geräte optimiert ist, sondern dass beim Designprozess der Webseite die mobile Version zuerst beachtet wird. Das vereinfacht den Prozess, weil Funktionen und Animationen, die für eine Desktopseite gemacht werden, würden evtl. auf dem Handy gar nicht funktionieren oder nicht gut aussehen. So kann dieser Aufwand gespart werden.

Responsive

Eine responsive Webseite passt sich automatisch den verschiedenen Screengrössen an. Sie wird sowohl auf einem Tablet als auch auf einem grossen oder kleinen Smartphone schön dargestellt. Egal ob ein grosser Fernsehbildschirm die Webseite aufruft oder ein Laptop – die Webseite ist immer nutzbar und alle Funktionen verfügbar.

Wer heute eine Webseite hat, die nicht Responsive ist, macht viele Minuspunkte bei den Nutzern, aber auch bei den Suchmaschinen.

Das wars für heute mit unserem kleinen Akazie Web-Glossar. Wir hoffen, dass die eine oder andere Information hilft, dich mit deiner Webseite besser vertraut zu machen.

Selbstverständlich dürft ihr euch aber auch jederzeit bei uns melden, wenn ihr den Durchblick nicht habt und wir helfen bei den Lösungen und Anpassungen weiter.

Quellenverzeichnis

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