Ausbildungs-Kooperation mit Müller Gstaad

Die Firma Müller Gstaad bietet wie wir einen Ausbildungsplatz für den neuen Beruf des Interactive Media Designer. Um unseren Auszubildenden Einblicke weitere Tätigkeitsbereiche zu ermöglichen, dürfen die jungen Leute in jedem Jahr einen Monat in der jeweils anderen Firma mitarbeiten.

Im Monat Februar fand ein erster solcher Austausch statt. Michael Matti arbeitete einen Monat hier bei Akazie. Er ist Auszubildender Interactive Media Designer im ersten Lehrjahr bei der Firma Müller in Gstaad

In diesem Monat sollte er vor allem die Betriebspräsentationen auf der Website der Schreiner Berner Oberland möglichst von A bis Z umsetzen: die Inhalte wie Texte und Bilder sammeln, aufbereiten und ins leon*CMS einfügen, einen geeigneten Entwurf der Übersicht vorschlagen und diesen mit HTML und CSS umsetzen, so dass er auf allen Bildschirmen benutzerfreundlich präsentiert wird.

Betriebspräsentation

Folgendes berichtet Michael von seiner Zeit bei uns:

„Vor gut einem Monat durfte ich hier als Austauschstudent beginnen, um so in die technische Richtung meines Berufes Interactive Media Designer zu kommen. Mein Auftrag für den ganzen Monat bestand darin, neue Präsentationen für die Schreiner Berner Oberland zu erstellen, sowie eine neue Internetseite für die Präsentationen zu gestalten und umzusetzen.
Da dies alles für mich neu war, und ich mich mit coden nicht gut auskannte, hatte ich einige Startschwierigkeiten, die ich zuerst bewältigen musste. Als ich mich mit dem Thema schon besser auskannte, war ich schon in der Lage, die Webseite zu gestalten und mithilfe von HTML und CSS zu erstellen. Kleinere Probleme konnte ich durch Hilfe aus dem Internet und anderen Mitarbeitern schnell beheben. Am Schluss gibt es zu jeder Firma eine Präsentation die danach auf diese Webseite kommt. Diese musste ich vorher noch im CMS aufschalten. Was einfacher war als es scheint.
Kurz gesagt, hat mir die Arbeit in der Lenk sehr gefallen. Ich konnte sehr viele Dinge lernen, von denen ich meistens noch keine Ahnung hatte. Es war ein schönes und lernreiches Erlebnis, das ich hier machen durfte, und hoffentlich jährlich auch wieder machen darf.“

Michael Matti, Auszubildender Interactive Media Designer

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Das erste Drittel geschafft

Seit einem Jahr studiere ich Interaction- und Kommunikations-Design in Bern. Die dreijährige Ausbildung an der HF ist berufsbegleitend, immer am Freitag und Samstagmorgen besuche ich die Schule. Hinter mir liegt bereits ein Drittel meiner Ausbildung, nachfolgend einige Einblicke in mein erstes Studienjahr.

Entwicklung eines Widgets - Ideenfindung
Entwicklung eines Widgets – Ideenfindung

Inhalte im ersten Studienjahr
Im ersten halben Jahr wurden uns wichtige Grundlagen für Konzeption, Präsentation und Design von Webprojekten vermittelt. Nach dem ersten halben Jahr mussten wir uns im Vordiplom bewähren und innerhalb einer Woche für ein kleines Reisebüro eine Website planen und gestalten.
Im zweiten Semester beschäftigen wir uns zum Beispiel dem Thema Interaktivität, dabei ging es darum wie sich gute Suchfunktionen oder Formulare im Web gestalten lassen.
Neben den Schwerpunkten Konzeption, Design und Interaktivität schneiden wir auch andere Themen an. In Technologie lernten wir die Grundlagen von HTML und CSS kennen und programmierten einfache Projekte, in Kunst und Kultur besuchten wir die Art in Basel.

Interaktivität - Prototyp für einen kleinen Shop
Interaktivität – Prototyp für einen kleinen Shop

Was mir Freude gemacht hat
Ich lerne sehr gerne Neues und bin gerne gefordert. Dementsprechend geniesse ich grundsätzlich meine Zeit in der Schule.
Besonders spannend finde ich Fächer wie Konzeption oder Interaktivität, hier geht es darum sich immer wieder zu fragen: Was will der Nutzer? Was ist sein Ziel? Wie kann ich gestalten, damit er möglichst schnell, einfach und effizient zu seinem Ziel kommt? Wie kann ich den Nutzer begeistern? Eine gute Recherche, Planung und Vorbereitung ist wichtig und schon kleine Details wie die Gestaltung eines Buttons oder eines Links können darüber entscheiden, wie benutzerfreundlich eine Anwendung ist.

Interaktivität - Gestaltung einer Jobsuche
Interaktivität – Gestaltung einer Jobsuche

Was mich gefordert hat
Die Zeit gut einzuteilen ist eine Herausforderung. Neben meiner Arbeit bei Akazie IT und meiner Familie, füllten sich meine Tage mit Schule und Hausaufgaben. Da gab es manchmal Engpässe und Nachtschichten. Schlussendlich konnte ich jedoch alle geforderten Arbeiten in guter Qualität abliefern.
Als Quereinsteigerin muss ich den Bereichen Grafik und Design mehr Zeit als andere investieren, um zu guten Resultaten zu kommen. Ich freue mich aber, dass ich bereits viel gelernt habe.

Design - Entwicklung einer Microsite
Design – Entwicklung einer Microsite

Was ich mitnehme für meinen Berufsalltag
Bei der Erstellung eines guten interaktiven Produktes, egal ob Website, App oder Web-Konfiguration spielen die drei Bereiche Konzeption, Design und Entwicklung eng zusammen. Akazie IT ist sehr stark im Bereich Entwicklung und erarbeitet technisch gute Produkte. Durch meine Weiterbildung helfe ich mit, unsere Kompetenzen in den Bereich Konzeption und Design zu schärfen. Hier nehme ich sehr vieles aus dem Unterricht mit, das ich im Arbeitsalltag gleich anwenden kann.

Weitere Informationen zu meinem Studiengang finden sich auf der Website der Schule für Gestaltung Bern und Biel.

Iris Wyss, Marketing und Projektleitung Websites

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Lehrbetrieb für Interactive Media Designer EFZ

Arbeitsgebiete_Taetigkeiten_interactive_media_designSeit Sommer 2014 ist Akazie IT auch eine Ausbildungsfirma. Wir freuen uns mit Thomas Hirter einen Interactive Media Designer EFZ auszubilden.

Was aber lernt ein Interactive Media Designer EFZ? Was „versteckt“ sich hinter diesen englischen Begriffen?

Interactive Media Designer entwickeln und produzieren interaktive digitale Kommunikationsmittel. Natürlich gehören dazu Websites und Apps, aber auch andere Anwendungen an Bildschirmen, zum Beispiel die Benutzeroberfläche eines Billettautomaten oder einer Software – oder wie in unserem Fall die Produktkonfiguration von Rollläden oder Schubladen.

Der Interactive Media Designer ist in den ganzen Prozess eingebunden. Er nimmt Kundenaufträge oder -bedürfnisse entgegen, entwickelt geeignete Konzepte zur Umsetzung, erstellt Inhalte wie Texte, Bilder und Filme und entwickelt das passende Design, die nötigen Funktionen und benutzerfreundliche Abläufe.

Dementsprechend vielseitig ist auch die Ausbildung, die Auszubildenden lernen Konzepte zu entwickeln, gängige Grafikprogramme anzuwenden, Websites und andere Benutzeroberflächen zu programmieren und verschiedenes Medienmaterial wie Audio, Video, Foto und Animationen zu produzieren und zu bearbeiten. Die Ausbildung ist am Puls der Zeit und bezieht Trends ein, aktuell ist das der wichtige Bereich Social Media. Und weil Englisch im Internet sozusagen die Landessprache ist, begleitet das Erlernen dieser Fremdsprache die ganze Ausbildungszeit.

Die Ausbildung dauert vier Jahre. Zur Zeit bieten etwa 20 Lehrbetriebe eine Lehrstelle an. Weitere Informationen sind auf der Website Swiss Interactive Media Design zu finden.

Akazie IT bietet alle zwei Jahre eine Lehrstelle an. Die Lehrstelle ab Sommer 2016 ist bereits vergeben. Interessenten ab Sommer 2018 dürfen sich gerne bei uns melden.

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